Yachtcharter

Fragen und Antworten

  • Wir haben den Überblick über den teils undurchsichtigen Chartermarkt und fassen die Yachten von vertrauenswürdigen und bewährten Veranstaltern/ Flottenbetreibern zu einem Angebot zusammen. Dadurch treffen wir eine Vorauswahl und Sie haben eine weitaus größere Auswahl an vertrauenswürdigen Yachten. Dies erspart Ihnen mühevolle Recherchen.
  • Wir arbeiten mit vielen Veranstaltern seit Jahren zusammen. Neue Anbieter prüfen wir auf Herz und Nieren, nicht vertrauenswürdige Anbieter sortieren wir rigoros aus.
  • Wir betreiben unsere eigene Yachtdatenbank und kaufen keine x-beliebigen Datenbestände von x-beliebigen Yachtbuchungssystemen. Wir wissen also detailliert, was wir Ihnen anbieten.
  • Wir beraten und betreuen unsere Kunden persönlich und versenden keine automatisierten Angebote.
  • Wir organisieren ihren Charterurlaub von der Yachtanfrage, Flugbuchung, Hotelbuchung bis zum Transfer in den Charterstützpunkt und stehen auch nach ihrer Rückkehr bei etwaigen Unstimmigkeiten zur Verfügung.
  • Wir haben selbst über viele Jahre einen eigenen Stützpunkt betrieben haben und wissen sehr genau, wie es vor Ort in einem Charterstützpunkt zugeht. Sollte es zu Problemen kommen, können wir Ihnen bereits während der Charter mit Rat und Tat beistehen.
  • Wir sind selbst begeisterte Wassersportler. Unser Team hat viele Seemeilen Erfahrung im Führen von Segel- und Motoryachten.

Ablauf von der Anfrage und Buchung bis zum Beginn Ihres Segeltörns

  1. Nach Ihrer Anfrage bei uns erhalten Sie von uns ein unverbindliches Angebot per Email über die gewünschte Yacht und Charterzeitraum.
  2. Bitte bestätigen Sie uns innerhalb einer Woche per Email, wenn Sie das Angebot annehmen möchten, und wir senden Ihnen unverzüglich den Chartervertrag zu.
  3. Falls Sie sich noch nicht sicher sind, können wir eine Option für bis zu 7 Tage für die Yacht eintragen. Die Yacht ist dann für diese 7 Tage für Sie reserviert. Danach bitten wir um eine schriftliche Zusage (oder Absage) und wir senden Ihnen den Chartervertrag zu. 
  4. Den unterschriebenen Chartervertrag senden Sie dann bitte per Email, Fax oder Post innerhalb der nächsten 7 Tage an uns zurück. Mit Unterzeichnung des Chartervertrages wird eine Anzahlung von 50% der Chartersumme an uns fällig.
  5. Nach Eingang des Chartervertrages senden wir Ihnen den Sicherungsschein für Ihre Zahlungen sowie die Buchungsbestätigung zu.
  6. Sechs Wochen vor Charterbeginn werden die restlichen 50% des Charterpreises fällig.

Hinweise:

  1. Bitte teilen Sie uns mit, wenn Sie ein angefragte oder optionierte Yacht nicht buchen wollen, damit wir diese wieder für andere Kunden freigeben können.
  2. Die Veranstalter vor Ort betrachten eine Yacht erst dann als fest gebucht, wenn die Anzahlung eingegangen ist. Daher sollten Sie  die Anzahlung bis zum in der Rechnung angegebenen Zahlungsziel leisten.

ab-zum-Segeln.de ist als Charteragentur der Vermittler der Charteryachten. Ihr Vertragspartner ist der Flottenbetreiber, also die Betreiberfirma der Charteryachten. Wir wickeln im Auftrag des Flottenbetreibers den kompletten Vorgang von der Beratung, Buchung und Zahlung ab und fungieren auch nach dem Ende der Yachtcharter als Ihr Ansprechpartner bei etwaigen Streitigkeiten.

In der Regel gelten die Charterverträge der Veranstalter im jeweiligen Land, viele benutzen auch den Fairtrag von Yachtpool. Griechenland macht hier einen Ausnahme, hier gilt der vom Gesetzgeber vorgeschriebene Vertrag in griechischer Sprache, den Sie von uns vorab immer als Deutsche Übersetzung erhalten.

Bareboat Charter

Bareboat Charter bedeuted, dass Sie als Skipper eine Segelyacht per Chartervertrag selbst chartern, eigenverantwortlich übernehmen und selbst führen. Sie sind für die Crew, die Yacht und deren Ausrüstung verantwortlich. Dafür benötigen Sie entsprechende Befähigungsnachweise. Yachtgröße und Länge bewegen sich zwischen 30 und 60 Fuß.

Yachtcharter mit Skipper

Falls Sie sich das Führen einer Yacht noch nicht zutrauen, ihre Kenntnisse auffrischen möchten oder einfach einen entspannten Törn mit Familie oder Freunden erleben möchten, vermitteln wir oder der Flottenbetreiber vor Ort einen Skipper. Der Skipper ist für die Yacht und Crew verantwortlich, kennt das Revier und Sie bestimmen, immer abhängig von Wind & Wetter, die Route. Je nach Yachtgröße wird von Ihnen erwartet, dass Sie den Skipper bei bestimmten Manövern zur Hand gehen. Die Honorare für Skipper bewegen Sich je nach Revier und Größe der Yacht zwischen 110 Euro und 180 Euro pro Tag (bei einer einwöchigen Charter zählen immer 7 Tage) plus Verpflegung und eigene Kabine. Sollten Sie mehr Komfort und Service wie Halb- oder Vollpension an Bord wünschen, können Sie eine Hostess oder Koch hinzubuchen.dd

Crewed Yachtcharter

Crew

Viele größere Yachten haben eine feste Crew an Bord und werden nur mit dieser verchartert. Die Crew besteht, je nach Yachtgröße ab 2 Crewmitglieder wie Skipper, Hostess, Gourmetkoch/-köchin und Deckshände.

Erstklassiger Service

  • Organisation des Rahmenprogramms wie Landexkursionen
  • Aktivitäten wie Tauch- und Schnorchelgänge
  • Viele Yachten haben ein umfangreiches Angebot an "Water Toys"
  • Gourmetküche mit Halb- oder Vollpension

Luxuriöse Ausstattung

Die Ausstattung der Yachten variieren, viele der zur Verfügung stehenden Yachten verfügen über

  • Geräumige Kabinen mit Klimaanlage und eigenem Bad
  • Sonnendecks
  • Entertainment wie TV, DVD, MP3
  • Tauchequipment
  • Wassersportequipment wie Wasserski

APA

Die APA - Advanced Provisioning Allowance -  ist eine Anzahlung, von der Getränke und Lebenmitteleinkäufe, Hafengebühren sowie Dieselkosten bestritten werden. Die Höhe der APA ist abhängig von der Größe der Yacht und wird bei Buchung der Yachtfällig. Wird die APA nicht verbraucht, wird die verbleibende Summe an den Chartergast zurückgezahlt.

Mitsegeln - Kabinen-/ Kojencharter

Sie segeln mit einem unserer Skipper und genießen. Bei Kojencharter mieten einen Schlafplatz (Koje) in einer Doppelkabine. Diese Art von Charter auf einer Yacht bietet sich vor allen Dingen für Singles, Pärchen oder für eine kleinere Clique an, die das Segeln entdecken wollen, ihre vorhandenen Kenntnisse auffrischen wollen oder einfach genießen wollen, ohne die ganze Verantwortung für Crew und Yacht als Skipper übernehmen zu müssen.

Allerdings sind die Angebote für Kojencharter sehr unübersichtlich und es empfiehlt sich, auf bewährte Angebote  zurückzugreifen. Nachfolgend die wichtigsten Punkte, auf die Sie achten sollten.

Zulassungen und Wartung der Yacht

  • Verfügt die Yacht für das betreffende Revier über die notwendige CE Zertifizierung?
  • Verfügt die Yacht über eine Charterzulassung (wichtig in Griechenland)?
  • Ist die Yacht ordnungsgemäß versichert?
  • Wird die Yacht regelmäßig den Vorschriften entsprechend gewartet?
  • Verfügt der Skipper über ausreichend Erfahrung?

Anbieter von Kojencharteryachten

Bei Kojencharter unterscheiden wir zwei Anbieter von Yachten:

  • Yachten aus einer bestehenden Yachtcharterflotte, auf denen Kojenchartertörns veranstaltet werden. Hier haben die Yachten immer die notwendigen Zulassungen.
  • Yachten von Privatpersonen, die sehr oft auch auf der Yacht leben. Hier sollten Sie sich detailliert über Zulassungen und Zustand der Yacht informieren.

Wir haben jahrelang mit unseren eigenen Yachten Kojenchartertörns veranstaltet und verfügen daher auch über die notwendige Erfahrung und Marktübersicht. 

Kosten

  • Charterkosten für die Koje: Die Preise bewegen sich je nach Yachtgröße, Yachtausstattung und Revier zwischen ca. €400,- und € 800,-.
  • Bordkasse: Jeder Kojenchartergast zahlt eine bestimmte Summe in die Bordkasse ein. Davon werden betritten:
  1. grundsätzlich die anfallenden Kosten für Diesel, Wasser und Hafengebühren
  2. in der Regel auch die Verproviantierung der Yacht mit Getränken und Lebensmitteln
  3. Verpflegung für den Skipper 
  • Bezüglich Getränke und Lebensmittel sollte vor dem Einkauf eine gemeinsame Einkaufsliste erstellt werden.
  • Die Bordkasse wird grundsätzlich von einem Gast verwaltet.
  • Die Kosten für die Bordkasse variieren. In Mittelmeerrevieren ist  mit ca. € 180,-  bis € 300,- pro Gast und Woche zurechnen, in Revieren der Südsee, Karibik usw. meistens mehr (hier sind Getränke und Lebensmittel erheblich kostspieliger). Nicht zuletzt ist die Höhe der Bordkasse davon abhängig, was in der Crewbesprechung bezüglich Lebenmittel und Getränke vereinbart wurde und ob Restaurantbesuche aus der Bordkasse bestritten werden.

Generell gilt

Fast alle Flottenbetreiber verlangen Befähigungsnachweise und/ oder Führerscheine für die Yachtcharter von Segel- und Motoryachten, nicht nur, um einen Überblick über ihre Erfahrung als Skipper zu bekommen, sondern auch aus versicherungstechnischen Gründen. Hierzu gibt es sowohl internationale als auch länderbezogenen Vorschriften. Nach Unfällen überprüfen die Versicherungen immer, ob und welche Befähigungsnachweise des Skippers vorliegen. Fehlen die geforderten Nachweise, kann es, so er sich nicht entsprechend abgesichert hat, teuer werden.

Deutsche Befähigungsnachweise

Sportbootführerschein See - SBF

Pflicht

Für Yachtcharter von Motor- UND Segelyachten ab 15 PS in Küstennahen- und Hochseerevieren wie Nordsee, Ostsee, Mittelmeer und  Atlantik bis 12 NM Abstand von der Festlandküste.

Sportküstenschifferschein (SKS)

Vereinzelt bei Veranstaltern Pflicht. Die Variante "unter Motor und Segel" wird von vielen Verchartern als Altenative zum Sportbootführerschein See (SBF) akzeptiert.


Für Yachtcharter von Motor- UND Segelyachten weltweit im Küstenbereich bis 12 NM Abstand von der Festlandküste.

Selbstverständlich werden auch weiterführende Befähigungsnachweise wie der Sportseeschifferschein und der Hochseesegelschein akzeptiert.

Sailing Resume für Deutsche, Östereichische oder Schweizer Staatsbürger

Das Sailing Resume ist eine tabellarische Aufstellung der Skippererfahrung mit Unterschrift, ggf. sind Belege in Form von Charterverträgen o.ä. notwendig.

Pflicht

Wird in vielen Revieren in der Kabirik, Südsee und anderen exotischen Revieren benötigt. Manche Veranstalter vor Ort akzeptierenr auch Befähigungsnachweise akzeptiert, deren Erwerb bereits einige Jahre zurückliegt und somit auf eine längere Erfahrung des Skippers schließen lässt.  Generell gilt hier: Je größer die Yacht und je höher deren Wert, je schwieriger das Revier, umso detaillierter sollte das Sailing Resume sein.

Funklizenz für Deutsche, Östereichische oder Schweizer Staatsbürger

Ist eine Yacht mit einem Funkgerät ausgerüstet und dies ist bei Charteryachten der Fall ist, muss ein entsprechend ausgebildetes Crewmitglied an Bord sein, was in der Praxis außer in Kroatien nur selten überprüft wird.

Funklizenz für Kroatien

Pflicht

Es genügt, dass ein Crewmitglied im Besitz eines amtlichen Sprechfunkzeugnisses aus dem jeweiligen Herkunftsland ist. Falls nicht vorhanden: Einige Stützpunkte bieten am Tag der Anreise vor Ort den kurzfristigen Erwerb des kroatischen Küstenpatents an, in dem das Funksprechzeugnis enthalten ist. Die Kosten belaufen sich auf ca. 90 bis 150 Euro. Wir melden Sie zur Prüfungsabnahme an und übersenden Ihnen vorab Schulungsunterlagen gegen eine Gebühr von 20 Euro.

Schweizer Befähigungsnachweise

Hochseeschein

Pflicht

Für Yachtcharter von Motor- UND Segelyachten in Küstengewässern und Hochseerevieren wie Nordsee, Ostsee, Mittelmeer, Pazifik und Atlantik. Er kann in den beiden Kategorien „Segelschiffe mit oder ohne Maschinenantrieb“ und „Motorschiffe“ ausgestellt sein.

Österreichische Befähigungsnachweise

Österreichische Küstenpatent

Pflicht

Für Yachtcharter von Motor- UND Segelyachten in Küstengewässern und Hochseerevieren wie Nordsee, Ostsee, Mittelmeer, Pazifik und Atlantik. Er kann in den 3 Kategorien entweder Segelyacht oder Motoryacht oder als Kombination ausgestellt sein. Sie benötigen entweder den FB2 bis 20 NM oder in seltenen Fällen den FB3 bis 200 NM Abstand zur Küste.

Unter dem Begriff obligatorische Extras versteht man die Kosten für Dienstleistungen rund um die Yacht in der Charterbasis und Abgaben an Behörden. Sie werden grundsätzlich zum Charterpreis dazugerechnet und sind entweder mit dem Charterpreis zu bezahlen oder in bar oder Kreditkarte vor Ort. Je nach Veranstalter/ Flottenbetreiber werden die obligatorischen Extras auch als Stützpunktabgabe, Charterpack, Charter Kit usw. bezeichnet. Hinter diesen Begriffen verbergen sich meist

  • die Endreinigung der Yacht, die entweder nach Länge oder Anzahl der Kabinen berechnet wird
  • Behördenabgaben wie z.B. das Türkische Transitlog oder die Kroatische Tourismussteuer
  • Automatische Grundversorgung der Yacht mit Getränken, Utensilien wie Spülmittel, Müllbeutel und Toilettenpapier

Auf unserer Website sind wir gesetzlich verpflichtet, die Charterpreise inklusive der obligatorischen Extras anzugeben. Wir schlüsseln diese Kosten jedoch schon im Anfrageformular auf und im Angebot per Email.

Wählbare Extras sind kostenpflichtige Optionen wie zum Beispiel Spinnaker/ Blister, Skipper, Wassersportgeräte, oft auch der Außenbordmotor für das Beiboot/ Dinghi oder Transfers .

Bareboat und Skippered Charter

Wir empfehlen, kostenpflichtige Extras bereits auf unserem Anfrageformular auszuwählen. Gerade bei Extras wie Spinnaker, Skipper oder Wassersportgeräten ist dies sinnvoll, da die Verfügbarkeit bei kurzfristiger Buchung vor Charterbeginn eingeschränkt ist. Transfers sollten ebenfalls frühzeitig gebucht werden, auch wenn sich die Anzahl der Crewmitglieder noch ändert.

Crewed Charter und Kabinencharter

Hier sind Ausrüstungsparts wie Spinnaker/ Blister, Skipper, Wassersportgeräte, oder der Außenbordmotor für das Beiboot/ Dinghi bis auf wenige Ausnahmen im Charterpreis enthalten und sind auf der Ausstattungsliste vermerkt. Andere Extras wie Transfers müssen rechtzeitig dazugebucht werden.

Grundsätzlich wird für eine Charteryacht eine Kaution fällig, die vom Charterer an den Veranstalter/ Flottenbetreiber vor Ort in der Charterbasis zu hinterlegen ist. Die Kaution ist nichts Anderes wie Selbstbeteiligung der Yachtversicherung im Schadensfall. Die Höhe der Kaution bewegt sich zwischen ca. € 900,- für kleinere Yachten und bis zu € 9000,- für große Segelyachten, Katamarane und Motoryachten. Sie wird fast immer per Kreditkarte, seltener in bar vor Ort in der Charterbasis entrichtet und bei Charterende zurückerstattet.

  • Tritt kein Schaden ein, wird die Kaution nach Charterende zurückerstattet.
  • Tritt ein Schaden ein, wird die Kaution bis zur Abrechnung des Schadens einbehalten und, falls die Höhe der Schadensrechnung niedriger ist als die Kaution, anteilsmäßig zurückerstattet.

Gegen dieses Risiko können Sie sich mit folgenden Möglichkeiten absichern:

Kautionsversicherung

  • Sie schließen rechtzeitig vor Charterbeginn bei einem spezialisierten Versicherungsunternehmen eine Kautionsversicherung ab. Diese kostet einen gewissen Anteil an der Kautionssumme, der nicht zurückerstattet wird.
  • Im Schadensfall erhalten Sie die Kautionssumme von der Versicherung zurückerstattet. Die Kaution wird vor Ort mittels Kreditkarte oder in bar hinterlegt.
  • Die Kautionsversicherung entbindet Sie nicht von der Hinterlegung der Kaution vor Ort.
  • Die Kautionsversicherung wird von unseren Kunden gerne für Bareboat Charter und Skippered Charter genutzt

Kautionsabgeltung:

  • Wie bei der Kautionsversicherung wird je nach Yachtgröße eine bestimmte Summe fällig, die vor Charterbeginn rechtzeitig an den Veranstalter zu entrichten ist und nicht zurückerstattet wird.
  • Vor Ort in der Charterbasis ist eine Restkaution zu hinterlegen. Die Restkaution ist wesentlich geringer als die normale Kaution.
  • Die Kautionsabgeltung wird von unseren Kunden gerne für für Bareboat Charter und Skippered Charter genutzt.
  • Für Crewed Charter und Skippered Charter ist sie bei einigen Veranstaltern obligatorisch.

Unsere Erfahrung zeigt, dass der Abschluss

  • einer Reise-/ Charterrücktrittversicherung
  • und einer Kautionsversicherung

unbedingt zu empfehlen ist. Eine Kautionsversicherung kann auch im Falle einer Kautionsabgeltung mit Restkaution lohnenwert sein, entscheidend ist hier die Höhe der Restkaution.

Des weiteren bieten unsere Partnerversicherungen Pakete für Skipper und Crew. Einen Überblick erhalten Sie hier.

Törnvorbereitung

Haben Sie sich für einen Yachtcharterurlaub entschieden, gilt es die passenden Flüge dafür zu finden. Gerne übernehmen wir diese oft zeitaufwendige Aufgabe und vermitteln Ihnen Flüge von nahezu allen Fluggesellschaften zu unseren weltweiten Destinationen.

Auf Wunsch buchen wir zu Ihrem Urlaub auf dem Wasser einen Landurlaub hinzu. Vorab informieren können Sie sich z.B. über Angebote in der Türkei bei Jahn Reisen.

Bareboat Charter

Eine gute Routenplanung ist oft der Schlüssel für einen gelungenen Törn. Machen Sie sich bereits vorab mit den örtlichen Gegebenheiten wie Marinas und Ankerbuchten, sowie mit den örtlichen Wetter- und Strömungsverhältnissen vertraut. Planen Sie, abhängig von Yacht und Crew, nicht zu weite Tagesstrecken und überlegen Sie sich bei plötzlicher Änderung des Wetters Ausweichmöglichkeiten. Bedenken Sie, dass in manchen Revieren wie in der Karibik ein Nachfahrtverbot gilt. Für Fragen zur Routenplanung stehen wir gerne zur Verfügung.

 

Skippered, Crewed und Kabinencharter

In diesem Fall haben Sie einen professionellen Skipper an Bord, der das Revier sehr gut kennt und immer ihre Wünsche, abhängig von Wetter und Zeit, berücksichtigt. 

Mittlerweile bieten viele unserer Partner organisierte Transfers per Minibus oder Shuttle an, die Sie vorab bei uns bestellen können. Am besten bestellen Sie Transfers bei der Buchung ihres Yachtcharterurlaubs, jedoch mindestens 4 Wochen vor Charterbeginn. Sollte ein organisierter Transfer nicht angeboten werden, erfolgt der Transfer per Taxi. Auch dafür erhalten Sie von uns die notwendigen Informationen.

Angekommen in der Marina

Alle wollen so früh wie möglich an Bord

Sie kommen bereits am Morgen an und der Check in findet in fast allen Charterstützpunkten ab 17:00 Uhr statt. Da die vorherigen Chartergäste erst gegen 09:00 Uhr die Yachten verlassen, bleibt also nicht viel Zeit, die Yachten ordentlich zu reinigen, eventuelle technische Mängel zu beheben oder kurzgesagt, Ihnen eine saubere, technisch einwandfreie Yacht zu übergeben.

  • Die meisten Marinas sind mittlerweile gut ausgestattet und bieten Cafes, Bars, Restaurants und einige haben Swimmingpools. Nutzen Sie diese Angebote nach der Ankunft in der Marina und lehnen Sie sich zurück, denn ihr Urlaub hat begonnen!
  • Sollten Sie sehr früh am Morgen in der Marina ankommen, dann teilen Sie uns dies kurz vor Charterbeginn noch einmal mal mit. Wir werden den Stützpunkt benachrichtigen und in der Regel macht das Stützpunktpersonal Alles, um Ihnen einen früheren Check in zu ermöglichen. Erfahren werden sie den Check in Zeitpunkt aber erst nach ihrer Ankunft, da derStützpunktleiter meist erst am Freitagabend oder Samstagmorgen eine genauen Überblick hat über den Zustand der zurückgekehrten Yachten.
  • Einige Stützpunkte bieten mittlerweile einen kostenpflichtigen Früh Check in z.B. um 14:00 Uhr an.

Wir und das Stützpunktpersonal werden Alles tun, damit Sie so früh wie möglich an Bord können.

Endlich können Sie an Bord und Sie wollen so schnell wie möglich noch am Samstag den Hafen verlassen. Lassen Sie sich Zeit, denn eine sorgfältige Übernahme der Yacht gehört zu den Pflichten eines jeden Skippers. Im Zweifelsfall laufen Sie eben erst am Sonntag aus - ohne Stress.

Ein paar Ratschläge für die Übernahme ihrer Yacht

  • Prüfen Sie die in der Ausstattungsliste aufgeführten Ausstatttungsgegenstände auf Vollständigkeit und protokollieren Sie nicht Vorhandene.
  • Prüfen Sie alle wichtigen Ausstatttungsgegenstände wie Segel, Winschen, Ankerwinsch, Motor, Getriebe, Propeller, Navigationsinstrumente, Funkgerät, Außenbordmotor und Dinghi auf Funktionsfähigkeit und protokollieren Sie evtl. vorhandene Mängel.
  • Prüfen Sie Rumpf, Reling und Luken auf Schäden und tauchen Sie das Unterwasserschiff sofort nach Verlassen der Marina ab, falls Sie Zweifel haben
  • Prüfen Sie Bilgen und Bilgenpumpen
  • Prüfen Sie Seenotrettungsmittel, Rettungsinsel, Schwimmwesten und Sicherungsleinen und Feuerlöscher
  • Machen Sie Fotos von evtl. Schäden und lassen Sie Ausstattungsliste und Schadens-/ Mängelprotokoll vom Stützpunktleiter gegenzeichnen.
  • Bestehen Sie darauf, daß Mängel sofort abgestellt werden, die geeignet sind, die Seetüchtigkeit der Yacht und die Sicherheit der Crew zu beinträchtigen.
  • Wichtigster Punkt: Lassen Sie sich Zeit bei der Übernahme!

Das Stützpunktpersonal steht am Samstag bei den Turn Arounds unter Dauerstress, tut aber Alles dafür, dass Sie einen guten Charterbeginn haben.

Endlich unterwegs

Erleichtert haben Sie die Marina verlassen, ein angenehmer Wind weht, Sie und ihre Crew sind bester Laune und Alles ist so, wie es sein sollte. Aber dennoch gibt es

Regeln für Unterwegs auf der Yacht

  • Führen Sie ein Logbuch
  • Informieren Sie sich täglich mehrmals über das Wetter
  • Prüfen Sie regelmäßig Bilgen, Motor und Ölstand
  • Befolgen Sie immer die Anweisungen der Coast Guard
  • Teilen Sie Schäden unverzüglich dem Stützpunkt mit und folgen Sie den Anweisungen des Stützpunktpersonals
  • Bei evtl. Reparaturen/ Ersatzteilkäufen: Bestehen Sie auf einer Rechnung
  • Nehmen Sie bei einer Havarie wenn möglich ihre eigene Schleppleine und nur wenn es nicht anders geht, die Leine des helfenden Schiffs
  • Beachten Sie die Vorfahrtsregeln
  • Werfen Sie keine Abfälle ins Meer
  • Benutzen Sie keine Toiletten in Buchten, wenn, wie auf älteren Yachten, kein Fäkalientank vorhanden ist

Leider neigt sich ihr Yachtcharterurlaub dem Ende entgegen und Sie müssen als Skipper die Yacht an den Stützpunkt zurückübergeben. Dies erfolgt in der Regel problemlos, vorausgesetzt Sie haben keine Mängel an der Yacht verursacht und keine Ausrüstungsgegenstände verloren.

Was sie wissen sollten:

  • Nach Rückkehr in die Marina kommt ein Mitarbeiter des Stützpunktes an Bord und überprüft die Yacht und deren Ausstattung auf Schäden, Funktionalität und Verluste. Die anderen Crewmitglieder sollten dafür von Bord gehen.
  • Verschweigen Sie keine Schäden nach Grundberührung am Unterwasserschiff. Fast alle Stützpunkte lassen ihre Yachten nach der Rückkehr nach Schäden am Unterwasserschiff abtauchen. 
  • Seien Sie auch bei kleineren Schäden oder den Verlust von Ausrüstungsgegenständen ehrlich, oft wird dies mit Kulanz belohnt und die nachfolgende Crew ist Ihnen dankbar.

Ist die Rückgabe der Yacht erledigt und ohne Beanstandungen verlaufen, erhalten Sie die am Stützpunkt hinterlegte Kaution zurück.