Yachtcharter Kos, Rhodos - Dodekanes - Griechenland

Yachtcharter und Segeln ab Kos, Rhodos - Dodekanes

Als Ausgangshäfen für eine Yachtcharter in die Dodekanes dienen die Kos Marina, der Hafen von Karadema auf Kos, die Marina Mandraki auf Rhodos und die Samos Marina bei Pythagorio. Trotz ihrer Nähe zur Türkei, und der Tatsache, daß die Inseln über 400 Jahre unter türkischer Herrschaft standen, sind die Inseln typisch griechisch. Mit Ausnahme von Kos, Rhodos und Samos sind die Inseln arm an Vegetation, aber aufgrund ihrer teils grandiosen Felsformationen landschaftlich sehr schön. Man findet in den zahlreichen Buchten der Inseln immer noch viele ruhige Ankerplätze. Die Dodekanes sind wegen des Meltemi - der hier zwar nicht so heftig ist wie in den Kykladen - ein anpruchsvolles Revier. Nutzen Sie unsere Yachtsuche für eine Segelyacht oder einen Katamaran, hier erfahren Sie Preise, Sonderangebote,Special Offers, Ones Ways, und  Last Minute Angebote.

Unsere Charterstützpunkte - Yachtcharter Dodekanes

Yachtcharter Kos, Segeln, DodekanesKos - Festung und Hafen ©

Kos hat sich nicht zuletzt wegen der guten Fähr-, und Flugverbindungen zu einer der beliebtesten Urlaubsinseln in der griechischen Ägäis entwickelt. Als Ausgangspunkt für eine Yachtcharter ist sie dank der gepflegten und komfortablen neuen Marina Kos auch bei Seglern äußerst beliebt. Auch für einen Abstecher in die Türkei ist Kos ideal, da die türkische Küste in Sichtweite liegt und gerade mal 4 nm, Bodrum nur etwa 10 nm entfernt ist. Bei einer Fläche von 287,611 km² beträgt die Länge etwas mehr als 42 km und die maximale Breite fast zehn Kilometer. Der Küstenverlauf ist relativ geradlinig ohne nennenswerte Einbuchtungen. Es gibt nur wenige Ankerbuchten, an der Westküste ist bei Mastichari ein kleiner Anleger, im Südosten der Kefaloshalbinsel liegt die Ormos Kamari,  an der Westküste liegt Kardamena. Im Osten bildet nahe der Südküste die schmale bis 846 m hohe Bergkette des Dikeos-Massivs die höchste Erhebung. Diese Bergkette flacht nach Norden hin ab und geht in eine fruchtbare, landwirtschaftlich genutzte Ebene über. Westlich einer 1,6 km schmalen Landenge liegt die Kefalos-Halbinsel mit dem 426 m hohen Berg Latra im äußersten Süden.

Yachtcharter, Segeln ab Kos MarinaKos Marina ©

Die Marina Kos gilt als die am besten ausgestattete und organisierte Marina Griechenlands. Sie liegt ca. 1 Km südlich von Kos Stadt und bietet alle Services einer modernen Marina. Man findet Strom-, und Wasseranschlüsse an den Liegeplätzen, Einkaufsmöglichkeiten, Bars & Resraturants, Wäscherei, Bankautomat und kostenloses WiFi. Für Törns in die Türkei benötigt man das türkische Transitlog. Man sollte dies im Vorfeld bei der Buchung der Yachtcharter ansprechen, damit die Charterbasis rechtzeitig die erfoderlichen Formalitäten erledigen kann. Im Sommer weht auch hier fast immer der Meltemi, allerdings nicht so stark wie in den Kykladen. In der Marina bringt er im heißen Sommer angenehme Abkühlung.

Anreise Kos - Marina Kos

Der Flughafen Kratikos Aerolimenas Ko Ippokratis auf Kos ist von Deutschland aus mit fast allen Fluglinien per Direktflug erreichbar.

Entfernung Flughafen Kos - Marina Kos

Die Entfernung beträgt ca. 25 km, die Fahrzeit ca. 30 min per Taxi.

Ausstattung Marina & Liegeplätze

Der kleine Hafen Kardamena liegt ungefähr in der Mitte der Ostküste von Kos und wird mittlerweile als Ausweichstützpunkt genutzt, wenn in der Kos Marina keine Liegeplätze mehr für Charteryachten vorhanden sind. Der innere, nördliche Anlegepier mit schöner Hafenpromenade bietet ca. 12 Yachten Platz. In der Hafeneinfahrt ist Versandung möglich. Wasser und Strom sind zeitweilig verfügbar und muss beim Hafenmeister erfragt werden. An der südlichen Mole können 2 bis 3 Yachten zur kurzzeitigen Übernachtung längsseits gehen. Kardemena war ursprünglich ein Fischerort, hat sich aber zu einem Partyort entwickelt. In der Ortschaft gibt es diverse Einkaufsmöglichkeiten zur Proviantierung, Bars und Tavernen, Bank und Apotheke. Unweit des Hafens finden sich diverse Strände.

Anreise Kos - Kardamena Harbour

Der Flughafen Kratikos Aerolimenas Kos Ippokratis auf Kos ist von Deutschland aus mit fast allen Fluglinien per Direktflug erreichbar.

Entfernung Flughafen - Kardamena Harbour

Der Flughafen liegt etwa 4 km von Kardamena entfernt. Die Fahrzeit mit dem Taxi ist ca. 10 min.

Ausstattung Marina & Liegeplätze

Yachtcharter und Segeln ab RhodosRhodos, Marina Mandraki ©

Die Insel Rhodos ist mit 1.401,459 km² und einer Länge von 78 km die viertgrößte Insel Griechenlands und Hauptinsel der Inselgruppe der Dodekanes in der Südost-Ägäis. Rhodos liegt direkt gegenüber von Marmaris am türkischen Festland. Die Landschaft von Rhodos ist im Inneren sehr gebirgig, höchste Erhebungen sind der Attavyros mit 1215 m, sowie der Akramitis mit 825 m über dem Meer. Die bis an die Küsten reichenden Berge fallen meist steil zum Meer ab. Der Süd- und Nordteil der Insel sind deutlich flacher. Das Südende der Insel geht in die Halbinsel Prasonisi über. Die Altstadt von Rhodos Stadt, die seit 1988 zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört, ist auf einem Hügel gebaut und von einer Festungsmauer umgeben, die bis an den Hafen reicht. Am höchsten Punkt der Altstadt liegt der Großmeisterpalast des Johanniterordens, der von 1309 bis 1522 die Insel beherrschte. Über der Hafeneinfahrt stand der Legende nach der etwa 34 m hohe Koloss von Rhodos - eines der sieben Weltwunder - der aber bei einem Erdbeben im Jahre 227 v. Chr. zerstört wurde.

Marina Mandraki ©

Koordinaten: 36° 27.084' N | 028° 13.572' E

Die Marina Mandraki liegt im Nordosten der Insel umgeben von den historischen Gebäuden der Stadt Rhodos. Der Hafen ist Port of Entry, die meisten Liegeplätze sind mit Strom-, und Wasseranschlüssen ausgestattet und in der Marina und in unmittelbarer Umgebung sind alle Angebote vorhanden, die man in einem Ausgangshafen für eine Yachtcharter benötigt. Es gibt schöne Bars, Cafe´s und Tavernen, vernünftige Einkaufsmöglichkeiten, sowie Ärzte und Apotheken. Eine Besichtigung der Stadt ist sehr zu empfehlen.

Anreise Rhodos

Rhodos wird von allen größeren europäischen Flughäfen regelmäßig direkt angeflogen. Von Athen aus gibt eine tägliche Inlandsverbindung

Entfernung Flughafen - Marina

Der Flughafen von Rhodos liegt ca. 15 km von der Marina entfernt. Die Fahrzeit beträgt, abhängig von der Verkehrslage, ca. 25min.

Ausstattung Marina & Liegeplätze

Samos, Hafen von Pythagoreio ©

Die griechische Insel Samos liegt in der östlichen Ägäis und ist der türkischen Küste vorgelagert. Samos, die gleichnamige Hauptstadt der Insel, wurde früher Kato Vathy oder Limin Vatheos genannt. Bei einer Fläche von etwa 478 km² ist Samos etwa 44 km lang, 19 km breit und von Gebirgen geprägt. Der Kerkis, im Altertum Cercetus genannt, erhebt sich im Westen steil aus dem Meer und erreicht mit der Vigla eine Höhe von 1.434 m. Obwohl der Küstenverlauf nur schwach gegliedert ist, verfügt die Insel über einige geschützte Häfen wie Pythagoreio. Östlich des zentral gelegenen Ambelos Gebirges, mit dem 1.153 m hohen Karvounis als höchstem Berg, liegt die tief eingeschnitte Bucht des ca. 5 km langen und 1 km breiten Golfs von Vathy mit der Hauptstadt Samos. Hier befindet sich auch unsere Charterbasis. Der Golf wird auf seiner nordöstlichen Seite vom Bergmassiv des Thios (453 m) begrenzt. Weiter im Nordosten liegen einige unbewohnte Inseln. Im Südosten trennt die etwa 1,3 km breite Meerenge von Mykali, auch Meerenge von Samos, türkisch Dar Bogaz, die Insel vom türkischen Festland. Die Ebene von Chora grenzt an die südöstlichen Ausläufer des Ambelos Gebirges und ist das größte flache Gebiet der Insel. Der Südküste ist die kleine Insel Samiopoula vorgelagert.

Stadthafen Pythagorio ©

Stadthafen Pythagorion

Position: 37° 41,31' N 026° 56,68' E

Der Stadthafen von Pythagorion ist ein idyllischer Hafen an der Südküste von Samos. Man legt direkt an der Promendade des Städtchens an und nach wenigen Metern ist man mitten drin im Geschehen. Es gibt diverse Versorgungsmöglichkeiten, Strom & Wasser am Pier, frei zugängliches WLAN und nette Cafe´s und Tavernas. Wem der Trubel nachts zuviel wird, legt abends einfach ab und ankert im Vorhafen, wo es ruhiger und im Sommer wegen einer angenehmen Brise kühler ist.

Samos Marina Pythagoreio ©

Marina Samos bei Pythagorion

Position: 37° 41,44' N 026° 57,52' E

Die Samos Marina wurde 2006 eröffnet und ist nur 500 Meter vom Stadthafen des beliebten Ortes Pythagorio entfernt. Sie bietet 280 Liegeplätze für Yachten mit einer Länge bis 25 Meter. Zum Service der Marina gehören Wasser–, u. Stromanschlüsse, ein 24h–Sicherheitsdienst, eine Wäscherei, Bars und Restaurants, sanitäre Einrichtungen, ein Parkplatz, ein Pool, sowie ein Yachtausstatter. Zusätzlich bietet die Marina auch ein Hotel mit 12 Zimmern der gehobenen

Anreise Samos

Samos wird von allen größeren europäischen Flughäfen regelmäßig direkt angeflogen. Von Athen aus gibt eine tägliche Inlandsverbindung.

Entfernung Flughafen - Marina

Der Flughafen von Samos liegt ca. 5 km von der Marina entfernt. Die Fahrzeit beträgt ca. 10 min.

Ausstattung Marina Samos & Liegeplätze

Patmos

ist eine der nördlichsten Inseln des Dodekanes. Sie besteht aus drei kahlen, vulkanischen Gesteinsbrocken, die nur durch zwei schmale Landengen verbunden sind. Im malerischen Scala legen auch Kreuzfahrtschiffe an. Für Yachturlauber gibt es weitere Ankermöglichkeiten wie Ormos Melogi, Ormos Agria Leivadia, Ormos Kampos, Ormos Grikou und Ormos Stavros an der Südwestseite. Allerdings werden diese Ankerplätze teilweise von heftigen Fallböen heimgesucht.

Arki

Diese Insel nordöstlich von Patmos ist stark gegliedert. Einen sicheren Ankerplatz im Westen der Insel findet man in Porto Augusta oder in der hübschen Umgebung von Porto Stretto. Die kleinen vorgelagerten Inseln Grilousa, Stronglo, Maratho und Splato bieten auch guten Schutz.

Lipsi

Südlich von Arki liegt 2 sm entfernt die Insel Lipsi (Lipsos). Der reizvolle Fischerhafen befindet sich in der Ormos Sokoro. Als Yachturlauber hat man hier seine Ruhe, denn Touristen verirren sich kaum dorthin. Wichtig: Weht der Meltemi, kommt es in dieser Bucht zu starken Fallböen. Im Osten der Insel bietet Lera Lipso drei schöne Ankerbuchten, die guten Schutz vor Starkwinden bieten.

Agathonisi

Diese Insel bildet den nördlichsten Punkt des Dodekanes, nur etwa 8 sm vom türkischen Festland entfernt. An der Südküste der Insel befinden sich zwei tiefe Buchten: Limin tou A. Georgiou und Ormos Poros. Dem Yachturlauber bieten sie sicheren Schutz gegen den Meltemi, allerdings liegen sie nach Süden sehr offen.

Leros

In der Antike sah man die Inseln Leros und Kalymnos als eine Insel an. Allerdings ist Leros wesentlich grüner, und die Hänge um Ormos Lakki und Gournes sind bewaldet. Im Hafen von Lakki liegt die Charteryacht gut geschützt gegen den Meltemi, aber nach Süden offen. Hier kann es zu heftigen Fallböen kommen. Geheimtipps der Insel: Ormos Alinthas mit dem venezianischen Kastell im Rücken und Ormos Pantheli mit hübschen Tavernen. Ormos Partheni an der Nordküste von Leros ist durch das vorgelagerte Nisos Archangelos bei jedem Wetter gut geschützt. In der Antike war Leros ein Kultzentrum für die Göttin Artemis.

Kalymnos

ist ein wichtiger Standort für Schwammtaucher. Kalymnos ist größtenteils steil und kahl. Die Insel liegt südlich von Leros, getrennt durch die 1,5 sm breite Durchfahrt Diavlos tis Lerou. Ein Geheimtipp ist die an der Ostküste liegende, fjordähnliche Bucht Ormos Vathy. Die Orangen-, und Zitronenhaine des sich landeinwärts erstreckenden Tals bilden einen hübschen Kontrast zu den roten Felshängen der Umgebung.

Pserimos

Kommt man auf einer Yachtcharter nach Pserimos, läuft man die Bucht Ormos Pserimo auf der Insel am besten erst abends nach sechs Uhr an. Bis dahin haben die Ausflugsboote den Hafen verlassen, und man muss die Bucht nur mit Fischern und wenigen Seglern auf deren Yachten teilen.

Kos

Südlich von Pserimos liegt die grüne Insel gegenüber von Bodrum - dem antiken Halikarnassos - an der Pforte des türkischen Golfs Gökova Körfezi. Kos war auch die Heimatstadt von Hippokrates, dem Vater der modernen Medizin. Der Stadthafen ist im Sommer recht voll und laut. Die ruhige, moderne Marina von Kos liegt südöstlich des alten Hafens. Vielen Veranstaltern im Bereich Yachtcharter dient sie heute als Basis für ihre Charterflotten. An der Nordwestküste der Insel Kos liegt der zweite Hafen, Mastichari, der aber zu versanden droht. Im Osten befindet sich Kardemena, ursprünglich ein Fischerörtchen, das sich in letzter Zeit zu einem Treffpunkt für extremen Partytourismus entwickelt hat. Hier sollte sich die Segelcrew auf lautstarke Musik bis morgens einstellen.

Nisyros

Zwischen Kos und Tilos liegt Nisyros mit einem auch heute noch aktiven Schwefelvulkan. Als Anlaufpunkt für Yachturlauber empfehlen wir das kleine Hafenstädtchen Paloi mit hübschen Tavernen an der Nordseite der Insel. Eine willkommene Abwechslung vom Segelurlaub an Bord ist ein Ausflug mit Mietrollern zum 5 km entfernten Vulkankrater. Wichtig: Beim Spaziergang im 4 km breiten Krater sind warme Füße und Schwefeldampf inbegriffen. Zwischen Paloi und dem Krater verkehrt regelmäßig ein Pendelbus, der auch in Mandraki, dem Hauptort der Insel, halt macht.

Astypalaia

Auch diese 35 sm westlich von Nisyros gelegene Insel gehört noch zur Inselgruppe des Dodekanes. Die Küste ist sehr stark gegliedert und bietet dem Yachturlauber viele sichere Ankerplätze wie Ormos Malthezana, Marmari, Porto Agrilithi, Ormos Phokas im Süden sowie Porto Vathy und Ormos Panormu an der Nordseite, einst ein beliebter Piratenunterschlupf. Im Hauptort Skala Astypalaia machen Segler längsseits des Fährkais fest. Hoch oben liegt das Kastell, von dem aus man einen zauberhaften Blick nach Ormos Leivadia und Maltezana hat.

Symi

Direkt vor der Einfahrt in den Golf von Symi (türkisch: Yesilova Körfezi) liegt diese stark zerklüftete, karge Insel. Berühmt wurde dieses Eiland durch den Bau der Galeeren für den Ritterorden der Johanniter auf Rhodos, und in späterer Zeit für die Schwammtaucherei. Der Hafen von Symi, eingefasst von kastenförmigen, pastellfarbenen Häusern, liegt in einer schmalen Bucht. Beim Einlaufen wird man auf seiner Charteryacht mit einem wundervollen Anblick belohnt: Symi stellt sich wie eine Theaterkulisse dar. Es lohnt sich auf jeden Fall, die Herausforderung anzunehmen und die Treppen an der Südseite des Hafens bis nach oben hinaufzusteigen. Alternativ zum Stadthafen bietet sich für die Segelcrew die südöstlich liegende Bucht Ormos Pedi zum freien Ankern an. Nördlich der Einfahrt, im Schutz des Inselchens Agia Marina liegt man sicher. Im Süden von Symi ist die Bucht von Panormitis mit dem Kloster ein friedvolles Plätzchen zum freien Ankern, sobald die vielen Ausflugsboote und Fähren den Hafen verlassen haben und wieder Stille eingekehrt ist.

Rhodos

Rhodos ist die größte Insel des Dodekanes. Sie liegt direkt gegenüber von Marmaris am türkischen Festland. Die Insel blickt auf eine bewegte historische Vergangenheit zurück, was die hervorragend erhaltene Verteidigungsanlage anschaulich dokumentiert. Über der Einfahrt von Mandraki (Hafen von Rhodos) soll in der Antike eines der sieben Weltwunder, der 35 m hohe Koloss von Rhodos, mit gespreizten Beinen gestanden haben. Sollte man für seine Charteryacht tatsächlich ein Plätzchen gefunden haben, kann man nur hoffen, dass es am nächsten Morgen keinen Ankersalat gibt. Strapazierte Nerven sind aber meist inbegriffen. Geheimtipp: Am Ankerplatz Ladiko an der Ostseite der Insel liegt die Charteryacht vor dem Meltemi geschützt. Lindos, etwas weiter südlich gelegen, hat einen sehr guten Naturhafen. In der Antike war Lindos die Hauptstadt der Insel. Beherrscht wird der malerische Ort von der Akropolis und dem ehemaligen Johanniterkastell. Wenn die Touristen den Ort am Spätnachmittag verlassen haben, hat der Yachturlauber freie Wahl bei der Auswahl des Liegeplatzes. Wichtig: bei Südwind kann hier Schwell entstehen.

Chalki

Westlich von Rhodos bietet die Insel mit Limin Emporeio und der unbewohnten Nachbarinsel Alimia (Alimnia, Almia) gut geschützte, alternative Ankerplätze. Wichtig: es gibt unzählige Über-, und Unterwasserfelsen zwischen Chalki und Alimia und keine Befeuerung!

Karpathos

Die südlichsten Inseln des Dodekanes sind wie steinerne Wächter vor Kreta postiert. Beide Inseln sind steil und gebirgig. Während der Meltemi-Periode wird die Ost-, und Südküste von Fallböen heimgesucht. Im Seegebiet zwischen Kasos, Kreta und Rhodos entsteht oft eine grobe, schwere See. Die kleine Hafenstadt Pigadia auf Karpathos wirkt hübsch und freundlich. Wichtig: Bei Meltemi gehen Fallböen in diesen Hafen, was den Standort als Liegeplatz für Yachturlauber recht ungemütlich macht. Ebenso zu beachten ist der erhebliche Schwell durch die Bugwellen von Fähren in allen Gemeindehäfen, in denen Fähren anlegen.

Auch wenn hier der Meltemi nicht so heftig ist wie in den Kykladen, sollte man für eine Yachtcharter in den Dodekanes etwas mehr Segelerfahrung mitbringen, denn es kann hier durchaus sportlich werden. Es gibt genügend geschütze Ankerbuchten. Auf den kleineren Inseln sollte man nicht zuviel Infrastruktur erwarten.
Der Meltemi aus N bis NW ist in diesem Revier im Sommer der vorherrschende Segelwind. Er setzt im Juni sporadisch ein, frischt von Juli bis September auf und nimmt im Oktober wieder ab. Während der Sommermonate erreicht er eine Stärke von 4 bis 6, manchmal auch bis 7 oder 8 Beaufort. Im Hochsommer kann es vorkommen, dass er 5 bis 10 Tage lang ununterbrochen kräftig weht. Während der Sommermonate muss auf der Leeseite der Inseln mit Fallböen gerechnet werden. Wegen der im Sommer vorkommenden Hitzeperioden bevorzugen viele Segler eine Yachtcharter im Frühjahr oder Herbst. Während dieser Zeit kommt der Wind mit etwa 2 bis 4 Bft. öfter aus Südost. Gelegentlich können auch Stürme auftreten.

Besonderheiten: Eine gute Törnplanung bezüglich geschützter Ankerplätze mit Ausweichmöglichkeiten ist auch in diesem Revier empfehlenswert. Flexibiltät ist angesagt, und wenn möglich das eine oder andere erfahrene Crewmitglied. Man muss mit Auslaufverbot wegen Meltemi rechnen. Bei einigen Inseln sind Fallböen auf den Leeseiten die Regel, genauso wie Düseneffekte und bei längerem Meltemi raue See zwischen den Inseln.

Beste Segelzeit: Mai bis Oktober

Schwierigkeitsgrad: mittel bis schwer

Das Segelrevier Dodekanes

Nautische Literatur