Yachtcharter Kykladen Griechenland - Lavrion, Athen

Yachtcharter und Segeln ab Lavrion, Kykladen

Die Kykladen sind eines der schönsten Segelreviere in Griechenland für eine Yachtcharter ab Lavrion oder Athen: Blauweiße Häuser und Windmühlen auf den Inseln, hohe Berge und das Meer. Die bekanntesten der zahlreichen Inseln dürften Santorin und Mykonos sein. Im Altertum wurden die Inseln wegen ihrer Fruchtbarkeit und Schönheit die "Perlen von Hellas" genannt. Heute sind viele der Inseln zwar arm an Vegetation, üben aber dennoch wegen ihrer Felsenküsten und Architektur eine große Faszination auf ihre Besucher aus. Nutzen Sie unsere Yachtsuche für eine Segelyacht oder einen Katamaran, hier erfahren Sie Preise, Sonderangebote, Ones Ways, und  Last Minute Angebote.

Unsere Charterstützpunkte - Yachtcharter Kykladen

Segeln ab LavrionPort Lavrion ©

Koordinaten: 037° 42´N | 024° 03,6´E

Lavrion liegt an der Südspitze der Halbinsel Attika und ist wegen seiner Nähe zu den Kykladen ein idealer Ausgangspunkt für Törns in diesem Segelrevier. Die Insel Kea ist als erster Anlaufpunkt der Kykladen gerade mal 16 nm von Port Lavrion entfernt. Der Hafen hat sich aufgrund der im Rahmen der Olympischen Spiele 2004 erfolgten Bauvorhaben vom lokalen, etwas schmuddeligen Fährhafen zu einer recht komfortablen modernen Marina entwickelt. Strom-, und Wasseranschlüsse an den Stegen, saubere Duschen und sanitären Anlagen sind vorhanden. Für die Verproviantierung gibt es eine Rufnummer in der Charterbasis für einen Abhol- und Lieferservice.

 

Anreise

Der Flughafen Eleftherios Venizelos, etwas außerhalb von Athen gelegen, wird von allen deutschen und europäischen Airlines angeflogen.

 

Entfernung Flughafen Athen -  Hafen Lavrion

Lavrion liegt ca. 50 km nordöstlich vom Flughafen "Eleftherios Venizelos" in Athen.  Der Transfer per Taxi dauert etwa 60 Minuten und kostet abhängig von Gepäck und Tageszeit ab € 50,- . Für Nachtfahrten wird ein Aufschlag erhoben.

 

Ausstattung Marina & Liegeplätze

Yachtcharter ab Athen, KykladenMarina Kalamaki

Koordinaten: 37° 54,70` N | 023° 42,10 E

Die Marina Kalamaki, oft auch Marina Alimos genannt wegen des gleichnamigen Stadtteils, in dem sie liegt, dient vielen griechischen Flottenbetreibern als Yachtcharterbasis. Da die meisten Yachtcharters am Samstag beginnen, ist die Marina an Wochendenden dementsprechend voll. Beliebt ist die Marina hauptsächlich wegen der guten Anreisemöglichkeiten und auch wenn die Wegstrecke etwas länger ist, dient die Marina vielen Seglern als Ausgangsbasis für Törns in die Kykladen, in den Saronischen und Argolischen Golf, sowie in das Segelrevier rund um den Peloponnes.

In und um die Marina sind alle Service- und Einkaufsmöglichkeiten vorhanden, ebenso Duschen und Toiletten. Auf der anderen Strassenseite sind Supermärkte wie der AB Supermarkt mit Lieferservice zum Boot oder der Carrefour Express Supermarkt beim Hotel Poseidon. Der Bus zum Flughafen hält direkt vor der Marina und fährt in regelmässigen Abständen.

 

Anreise Marina Kalamak

Der Flughafen Eleftherios Venizelos, etwas außerhalb von Athen gelegen, wird von allen deutschen und europäischen Airlines angeflogen. Man fährt entweder mit dem Bus E96 für 6,- €, oder mit dem Taxi (Preis vorher aushandeln!) für ca. 30,- €. Viele unserer Charterpartner bieten auch einen meist kostenpflichtigen Transfer per Minibus an.
Ab Venedig und Ancona gibt es gute Fährverbindungen nach Phiräus mit Superfast Ferries, ANEK und Minoan Lines über Igoumenitsa. Die Überfahrt dauert allerdings je nach Hafen an die 26 Stunden.

 

Entfernung Flughafen - Marina Kalamaki

Die Fahrzeit mit dem Taxi beträgt, abhängig von der Verkehrslage ca. 1 Stunde, mit dem Linienbus ca. 1,5 Stunden.

 

Ausstattung Marina & Liegeplätze

  • Segelyachten Marina Kalamaki

  • Yachtcharter Athen

Mykonos, alter Hafen ©

Mykonos ist mittlerweile in erster Linie eine Partyinsel und die meisten Besucher kommen wegen des Nachtlebens. Die Insel hat eine Fläche von 86,125 km² und 10.134 Einwohner. Die Hauptstadt der Insel – die Chora – heißt ebenfalls Mykonos. Hier trifft sich alles, was sich sehen lassen möchte, und gesehen werden will. Dadurch entsteht aber auch ein schönes kosmopolitisches Flair. Sandstrände, Windmühlen, würfelförmige weiße Häuser, kleine Kapellen, und unzählige Tavernen, Bars und Clubs prägen das Erscheinungsbild von Mykonos. Demententsprechend sind die Preise, vor allen Dingen in der Hochsaison. Daneben gibt es aber auch einige ruhige Strände und Ankerbuchten wie die Ormos Ornos, die guten Schutz vor Meltemi und Einkaufsmöglichkeiten wie einen Supermarkt bietet, oder die Ankerbucht Ormos Plati. Um Mykonos gilt generell, dass der Meltemi im Sommer bei stahlblauen Himmel bläst und mitunter Sturmstärke erreicht.

Marina Tourlos

© by Mykonos Marina Tourlos

Seit im Stadthafen von Mykonos Ankerverbot für Sporboote herrscht, konzentriert sich das Geschehen auf die neue Marina Tourlos, die ca. 1 sm vom alten Hafen entfernt liegt. An der Außenmole legen auch alle Fähren an. Die Marina bietet Wasser-, und Stromanschlüsse an den Stegen und die Taverne Matthew´s. Supermärkte zur Verproviantierung gibt es in Mykonos Stadt. Es verkehren stündlich Busse zwischen Stadt und Marina oder man nimmt sich ein Taxi.

Anreise Mykonos - Marina Tourlos

Mykonos ist die am besten erreichbare Kykladeninsel und macht sie als Ausgangsort für eine Yachtcharter in die Kyladen attraktiv. Fast alle europäischen Fluglinien bieten Direktflüge von und nach Mykonos an.

Entfernung Flughafen Mykonos - Marina Tourlos

Die Entfernung beträgt ca. 5 km, die Fahrzeit mit dem Taxi ca. 15 min.

 

Ausstattung Marina & Liegeplätze

Blick auf Noussa, Paros ©

Die Insel Paros liegt im Zentrum der Kykladen und bildet zusammen mit zahlreichen kleinen, unbewohnten Felseninseln und Andiparos eine eigene Gemeinde in der Südlichen Ägäis. Auf der ca. 197 km² großen Insel mit den zwei Hauptorten Parikia und Naoussa leben ca. 13.694 Einwohner. Die Landschaft von Paros ist geprägt von Weinbergen. Auf keiner Kykladeninsel befinden sich so viele Klöster wie hier. In Parikia, dem Hauptort der Insel, steht eine der schönsten Kirchen Griechenlands, die Katapoliani, was soviel heißt wie "die mit den hundert Pforten". Auf Paros gibt es zwei geschütze Ankerbuchten, die eine ist die neue Marina in Parikia, die andere befindet sich bei Naoussa. Paros hat einen kleinen regionalen Flughafen, der die Insel mit Athen verbindet und regelmäßig durch Olympic bzw. Aegean Airlines angeflogen wird.

Marina Parikia

Segeln KykladenBlick auf die Marina Parikia, Paros © by www.islandsailing.gr

Die Marina Parikia liegt in der gleichnamigen Bucht der Insel in unmittelbarer Nähe des Hauptortes Parikia und bietet einer begrenzten Anzahl von Segelyachten Liegeplätze. Bei der Ansteuerung sollte man wegen der Riffs und Unterwasserfelsen Vorsicht walten lassen. Hier bläst der Wind mit 4-6 Bft. Die Marina bietet Duschen und sanitäre Anlagen, Strom kommt von einem Generator, der auf Anfrage angeworfen wird. Nahe der Marina sind Geschäfte und zwei Supermärkte sowie ein Bankautomat. Die Hauptstrasse und der Ort sind zu Fuß in ca. 10 min zu erreichen. Die Altstadt von Parikia zwischen Meer und Marktstraße ist auf einem kleinen Hügel erbaut, und hat kleine, sehr schön renovierte Gassen mit Cafes und Tavernas, die das kleine Kastro umgeben.

Anreise Paros - Marina Parikia

  • Es bestehen sehr gut Flugverbindungen mit den bekannten Deutschen, Östereichischen und Schweizer Fluglinien nach Athen. Weiter nach Paros mit Olympic Airways oder Aegean Airlines nach Flughafen Paros (PAS) oder mit der Fähre von Phiräus aus nach Parikia.
  • Aegean Airline und Olymympic fliegen direkt von einigen deutschen Städten wie Berlin und München über Athen (Zwischenaufenthalt ca.16 Stunden) nach Paros.

Entfernung Flughafen Paros - Marina Parikia

Die Entfernung beträgt ca. 12 km, Fahrzeit ca. 20 min per Taxi.

 

Ausstattung Marina & Liegeplätze - Umgebung Marina

Syros Ermuopoli ©

Siros (auch Syra oder Syros) liegt fast in der Mitte der Kykladen. Die Insel ist 84 km² groß und mit dem Pirgos bis zu 442 m hoch. Im 8. Jahrhundert v. Chr. wurde die Insel von Phöniziern besetzt, die ihr auch den Namen Syros gaben, was in etwa "felsig" bedeutet. Hauptort ist seit 1833 die Stadt Ermoupoli an der Ostküste, die auch Verwaltungssitz der Präfektur der Kykladen ist. Bis zur Eröffnung des Kanals von Korinth war der Hafen von Ermoupolis der größte und wichtigste Handelshafen Griechenlands. Zeugnisse aus dieser Zeit sind die vielen neoklassizistischen Villen, Straßen und Plätze, vor allem im Norden der Stadt mit dem Stadtteil Vaporia, aber auch die Ruinen der ehemaligen Fabriken im Süden der Stadt. Im Westen und  Süden der Insel gibt es einige schöne Ankerbuchten wie Ormos Megas, Ormos Aetou, Ormos Kini und die Bucht von Finikas mit dem gleichnamigen kleinen Hafen als Charterstützpunkt.

Finikas Harbour

Segeln SirosFinikas Harbour ©

Der kleine Hafen Phoinika (Finikas) liegt in der großen Bucht gleichen Namens, Ormos Phoinika, und bietet ca. 15 Liegeplätze für Segelyachten mit Strom-, und Wasseranschlüssen. Schiffsdiesel wird per Tankwagen geliefert. Der kleine Ort verfügt über diverse Einkaufsmöglichkeiten, Geschäfte und gemütliche Cafe-Bars und Tavernen an der Uferpromenade, sowie Post , Bank und Apotheke. Unweit des Hafens finden sich diverse Strände. Die Insel selbst ist bekannt für ihre kräftigen Winde und im Sommer weht hier der Meltemi.

Anreise Siros - Finikas Harbour

Von allen europäischen Flughäfen aus über Flughafen Athen und weiter mit Olympic Airways nach Flughafen Syros Hermoupolis (JSY) oder mit der Fähre von Phiräus aus nach Ermoupolis.

Entfernung Ermoupolis - Finikas

Der Hafen Finikas liegt etwa 12 km von Ermoupolis entfernt. Die Fahrzeit mit dem Taxi beträgt ca. 20 min.

Ausstattung Marina & Liegeplätze

Segeln in den nördliche Kykladen: Inseln Kea, Kythnos, Syros, Andros, Tinos, Mykonos, Delos und Rinia (Rineia, Rheneia).

Kea (Keos)

Die gebirgige Insel Kea liegt etwa 12 sm östlich von Kap Sounion. Wie auf den meisten Kykladen-Inseln findet man hier kleine Täler mit Obst- und Weinanbau. Ansonsten ist die Insel ziemlich kahl. Die Bucht Agios Nikolaou, in der auch Korissia, der Fährhafen von Kea liegt, ist für Yachtcharter im Revier ein heißer Tipp, denn sie gehört zu den sichersten Naturhäfen der Ägäis. Bei Meltemi können heftige Fallböen auftreten, die von den hohen Bergen in der Umgebung des Hafens kommen. Im Sommer wird die Ankerbucht Vourkari im nordöstlichen Teil der Bucht von sehr vielen Yachturlaubern besucht.

Kythnos

Einer der schönsten, aber auch stark frequentierten Ankerplätze des Reviers liegt auf Kythnos in der Ormos Kolona, der von Ormos Phykiada durch eine Sandbank getrennt ist. Als Ausweichmöglichkeiten bieten sich die weiter südlich gelegene Bucht Mericha oder Ormos Loutra im Nordosten von Kythnos an.

Syros

Ermoupolis (Ermoupoli) ist die Hauptstadt der Insel Syros, und ist das Verwaltungs- und Handelszentrum der Kykladen. Alte Bürgerhäuser und eindrucksvolle Kirchen schmücken das Stadtbild. Die Liegeplätze im Zentrum sind malerisch, aber unruhig und daher nicht für alle Yachturlauber attraktiv. Alternativ kann man zur Ormos Phoinika segeln, und mit dem Taxi nach Ermoupoli fahren. Wichtig: Während der Meltemi-Zeit treten starke Fallböen auf. Beim Ankern auf die alte Muringkette achten, die parallel zum Betonpier läuft.

Andros

ist die nördlichste und nach Naxos zweitgrößte Insel des Archipels. Sie ist die fruchtbarste und grünste der Kykladeninseln. Der Naturhafen Gavrion im Nordwesten der Insel bietet, abgesehen von den starken Fallböen, den besten Schutz auf Andros.

Tinos

Durch eine schmale Meerenge von Andros getrennt, liegt die zerklüftete Insel Tinos. Auch der Hafen und die Hauptstadt der „Insel der Heiligen Jungfrau“ tragen den Namen Tinos. Hier gibt es einen Rundum-Schutz, sogar bei starken Südwinden: ein lohnendes Etappenziel gerade für die erste Yachtcharter in diesem Revier.

Mykonos

ist eine felsige, kahle und flache Insel, die sich zu einem internationalen Treffpunkt der Touristen entwickelt hat. Graugrüne, mit Stachelfeigenbäumen bewachsene Felsen, Sandstrände, einsame Buchten, Windmühlen, würfelförmige weiße Häuser, kleine Kapellen und unzählige Tavernen prägen das Erscheinungsbild. Das Flair von Mykonos bietet eine erfrischende Abwechslung zur Schlichtheit der anderen Inseln. Die Mykonos Marina ist zwar ein staubiger Hafen, bietet aber bei Meltemi einen besseren Schutz als die alte Stadt-Marina 1 sm weiter im Süden. In Ormos Korphos im südlichen Teil der Bucht von Mykonos kann man bei Südwinden gut liegen. Bei nördlichen Winden empfehlen sich Ormos Ornos und Ormos Kalafatis.

Delos

Die von Tilos im Norden, Mykonos im Osten und Rinia im Westen geschützte, kleine Insel Delos bildet das antike kulturelle Zentrum der Kykladen. Auch heute liegt sie inmitten der Seehandelsrouten zwischen Kreta und den Dardanellen. Man darf auf Delos weder ankern noch übernachten. Wer Delos für den Yachturlaub auf dem Törnplan hat, besichtigt die Architektur der alten Artemis-, und Apollon-Kultzentren auf der Insel am besten per Ausflugsboot ab Mykonos.

Segeln in den mittlere Kykladen: Serifos, Sifnos, Antiparos, Paros, Naxos, Donousa, Iraklia, Schinoussa, Koufonissi (Koufonissia, Koufonisia), Amorgos und Levitha.

Serifos

Optisch dominiert die Insel ein Bergrücken, der sie von Südwest nach Nordost durchquert. In der ungefähren Mitte steigt das Land auf etwa 600 m Höhe an. Die spektakuläre Altstadt zieht sich den Hang des steilen Troulos (585 m) hinauf bis dicht unter den Gipfel. Im Hafen Leivadion (Livadi) ist das Ankern erschwert, denn ein starker, ablandiger Wind weht hier vom Berg herunter. Als Alternative für Segler und Yachturlauber bietet sich Ormos Koutala an der Südküste an.

Sifnos

Eine sehr windige Passage trennt die Insel Sifnos von der Nachbarinsel Serifos. Für die Kykladen ist Sifnos mit üppiger Vegetation gesegnet. Olivenbäume und Weinreben werden hier angebaut und spielen noch immer eine wichtige Rolle. Ein Muss für einen Törn mit der Charteryacht ist Ormos Pharos im Südosten sowie Ormos Phykiada, die Bucht mit der Kapelle an der Südspitze der Insel. Im neuen Hafen Platis Gialos (Platys Gialos) im Süden entsteht bei starkem Nordwind Schwell. Ormos Vathy an der Südwestseite bietet bei jedem Wetter Rundumschutz.

Paros

Das flache, ovale Paros – mit seinen vielen Klöstern und Weinbergen soweit das Auge reicht – ist eines der Highlights einer jeden Yachtcharter in den Kykladen. Es gibt zwei windgeschützte Ankerbuchten: die neue Marina Parikia im Westen und Naoussa im Norden von Paros. Wichtig: Die Passage zwischen Paros und Antiparos (Grandios) sollte man nur bei Tag unternehmen, denn hier befinden sich viele Unter- und Überwasserfelsen. Bei Meltemi kann man im Fjord vor der Stadt Antiparos im Nordosten der Insel Schutz finden. Allerdings gibt es nur wenige Liegeplätze.

Naxos

Die Insel mit dem antiken Kultzentrum für Dionysos, den Gott des Weines, ist die größte und fruchtbarste der mittleren Kykladeninseln. Naxos ist auch heute noch mit recht guten Weinen gesegnet. Das Landschaftsbild wird hier durch raue Berge geprägt, die sich mit fruchtbaren Tälern und rauschenden Bächen abwechseln. Die von einem venezianischen Kastell gekrönte Inselhauptstadt Naxos an der Nordwestküste bietet dem Yachturlauber bei der Einfahrt in den Hafen einen bezaubernden Anblick. Durch starken Meltemi und den Fährverkehr ist das Liegen in der Naxos Marina etwas unruhig. Auch eine gewisse Lärmkulisse lässt sich dort nicht vermeiden, denn die Marina liegt direkt an der Promenadenstraße. Empfehlenswert sind die südöstlich der Insel liegende Ormos Kalanto oder die Ormos Moutsana im Osten. Bei starken Meltemi bieten diese Buchten Schutz für die Charteryacht.

Donousa

Weitere windgeschützte Buchten wie Ormos Roussa und Ormos Dendron befinden sich auf der Nachbarinsel Donousa, 9 sm östlich von Naxos. Die Bucht Ormos Myrsini – auf der pittoresken Insel Schinoussa südlich von Naxos gelegen – bietet ebenfalls guten Schutz bei starkem Meltemi.

Amorgos

Die östlichste Insel der Kykladen liegt an der Grenze zur Inselgruppe des Dodekanes. Die Küste dieser langgestreckten, kahlen Gebirgsinsel ist im Südosten übersät mit steilen Klippen und schroffen Felsformationen, die die Kulisse für zahlreiche Filmproduktionen lieferten. An der Nordwestseite finden sich Buchten mit Sandstränden. Der zauberhafte Hauptort Katapola liegt im Westen, am Ufer eines tief in die Felsen einschneidenden Fjords. Am besten liegt man mit der Charteryacht an der geschützten Leeseite der Fähranleger. Auf der Ostseite der Insel krönt das gern fotografierte byzantinische Kloster Panagia Chozoviotissa die Felsklippen. Die Südküste von Amorgos ist mit Vorsicht zu genießen. Hier treten bei Meltemi heftige Fallböen auf, die schwere See verursachen.

Segeln in den südliche Kykladen: Milos, Kimolos, Folegandros, Sikinos, Ios, Santorin und Anafi.

Milos

Die Vulkaninsel Milos ist die südwestlichste Insel der südlichen Kykladen. Milos ist nicht zuletzt bekannt durch die antike Statue der griechischen Liebesgöttin (Venus von Milo, Aphrodite von Milos), die im 19. Jahrhundert dort von einem Bauern entdeckt wurde. Der Hafen von Milos Adamas, vor etwa 60.000 Jahren noch ein Vulkankrater, ist heute einer der sichersten Naturhäfen der Ägäis. Das kleine, aber attraktive Segelrevier zwischen Milos, Kimolos und Polyaigos verlockt durch zahlreiche gut geschützte Ankerplätze wie Ormos Pollonia, Voudia, Psathi und Manolonisi während eines Yachturlaubs in den Kykladen zum Verweilen.

Folegandros

ist eine der zahlreichen kleinen, felsigen Inseln in den Kykladen. Zwischen Sikinos und Milos gelegen bietet Folegandros mit dem Hafen Karavostasi im Osten der Insel guten Schutz vor Nordwestwind.

Sikinos

Die abgelegene Insel Sikinos ist eine der gebirgigsten in den Kykladen. Die Terrassenkulturen der Landwirtschaft mit ihren Trockensteinmauern gehören seit der Antike zum Landschaftsbild. Sikinos war früher als Produzent ausgezeichneter Weine bekannt, was heute nicht mehr unbedingt der Realität entspricht. In der Ormos Skala im Osten der Insel liegt man bei Meltemi trotz heftiger Fallböen mit der Charteryacht gut geschützt.

Ios

Zauberhafte Badebuchten, lange Sandstrände, schattige Olivenhaine und malerische Kapellen machen Ios zu einer der beliebtesten Kykladeninseln, sowohl bei Land-, als auch bei Yachturlaubern. Der Hafen von Ios, Ormos Manganari und die Buchten im östlichen Teil von Ormos Mylopotamou sind Ankerplätze, die vor starken Sommerwinden ausgezeichneten Schutz bieten.

Santorini oder Thira

Die Vulkaninsel Thira – auch bekannt als Santorin – unterscheidet sich von anderen Kykladeninseln durch ihre einzigartige Form und geologische Struktur. Bei der Einfahrt ins Hafenbecken beeindruckt schon die steile, graue Kraterwand. Im wahrsten Sinne des Wortes überwältigend wird das Panorama bei einem Rundumblick über die weitere Umgebung mit den auf dem Kamm verteilten, schneeweißen, von Kuppeln gekrönten Häusern. Thira ist der größte bekannte, aktive Vulkan der Welt. Ein Besuch dieser Insel ist ein Muss, selbst wenn sie auf einer früheren Yachtcharter im Revier nicht auf der Route lag. Obwohl man gegen den Meltemi gut geschützt an der Ostseite der Insel Thirasia liegen kann, gibt es dennoch störenden Schwell in der nach Süden und Osten offenen Bucht. Die Hauptinsel Thira bietet mehrere Ankermöglichkeiten für Segler: Phoinikos im Norden, Skala Thira, Ormos Athinios und Monolithos. Schwell ist jedoch an allen diesen Standorten ein Problem. Auf Thira bietet nur die Marina Vlychada guten allseitigen Schutz. Sie  wurde im Frühjahr 2013 ausgebaggert und ist jetzt auch für größere Yachten tief genug. Von hier gelangt man zu Fuß oder mit dem Bus in die Chora für einen gemütlichen Stadtbummel. Oder man genießt den atemberaubenden Ausblick bei einem Sundowner in einem der vielen Restaurants im Ort.

Anafi

Die südöstlichste der Kykladen-Inseln ragt wie ein kahler, überdimensionaler Felsbrocken aus dem Wasser. Während der Meltemi-Zeit gibt es dort keine ruhige und geschützte Möglichkeit zum Ankern für Segler und Yachturlauber.

Die Kykladen sind wegen der herrschenden Wetterverhältnisse ein anspruchsvolles Segelrevier.  Im Sommer ist der vorherrschende Wind der allgegenwärtige Meltemi aus Norden, der hier für seine Kraft und Ausdauer bekannt ist. Er beginnt im Juni mit 3 bis 4 Beaufort zu wehen und erreicht seine größte Stärke im Juli, August und September mit 5 bis 6, manchmal auch 8 bis 10 Bft.. Er bläst mitunter bei stahlblauem Himmel auch mal über eine Woche unentwegt. Meist schläft der Meltemi gegen Abend ein. Ist dies nicht der Fall, so ist am nächsten Tag mit noch mehr Wind zu rechnen. Bei Taubildung am Abend herrscht am nächsten Tag wenig oder gar kein Wind. Im Mai und Oktober kommt der Wind, auch als „Lodos“ bekannt manchmal aus S bis SO. Im nördlichen Teil der Kykladen weht der Meltemi aus NO, im mittleren Teil aus N und im Süden aus NW bis SW.

Besonderheiten

Eine gute Törnplanung bezüglich geschützter Ankerplätze mit  Ausweichmöglichkeiten ist in diesem Revier besonders zu empfehlen. Flexibiltät ist angesagt, und wenn möglich das eine oder andere erfahrene Crewmitglied. Man muss mit Auslaufverbot wegen Meltemi rechnen. Bei einigen Inseln sind Fallböen auf den Leeseiten die Regel, genauso wie Düseneffekte zwischen den Inseln. Beim freien Ankern immer auf guten Ankergrund mit genügend Kette achten.

Schwierigkeitsgrad: mittel bis schwer

Die Kykladen

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Nautische Literatur